Wieder einmal waren Fotos von hoher Qualität beim Monatsfoto April 2019 ausgelegt. Dies widerspiegelt sich auch im Ergebnis. Die 18 Juroren wählten aus den 15 Fotos 3 Werke auf den ersten Platz. Mit gleicher Punktezahl wurden Anne Grotjahn mit einem „Hufschmied bei der Arbeit“, Sandrino mit einer Makroaufnahme einer Federmotte (auch Federgeistchen genannt) in schwarz-weiß sowie Franz Rivinius mit einer aussagekräftigen Straßenaufnahme, bei der vorbeigehende Fußgänger einen Bettler ignorieren, zum Monatssieger gewählt. Auf den 2. Platz kam Gisbert Groh mit einer minimalistisch gut gestalteten abstrakten Aufnahme einer Plakat-Hauswand. Der 3. Platz wurde diesmal nicht vergeben. Allen Siegern herzlichen Glückwunsch zu der Leistung!

(Gerhard Eisinger)

 

Hier die Gewinnerfotos:

Auf dem 1. Platz Annemarie Grotjahn mit „Hufschmied bei der Arbeit“

Annemarie Grotjahn: „Das Bild ist in Hassel auf unserer Pferdekoppel entstanden. Unsere beiden Isländer Sky und Noet werden ca alle 6-8 Wochen beschlagen von einem der besten Hufschmiede des Saarlandes.“

Ein weiterer erster Platz wurde vergeben an Sandrino Luchini mit „Federgeistchen“:

Sandrino Luchini: „Ich saß gerade in der Küche beim Mittagessen als ich das winzige Insekt an der Wand sah. Es hat sich sehr gut in den Strukturen der Rauhfasertapete versteckt und ich sah in dem Motiv eine religiöse Symbolik. Um diese Symbolik zu verstärken habe ich das Bild einer schwarz-weiß-Bearbeitung mit harten Kontrasten unterzogen und die zwei hängenden Hinterbeinchen des Federgeistchens im PhotoShop weggestempelt.

Die Aufnahmetechnik war die Olympus OMD E-M I mit dem Zuiko Makro 60mm/f2.8 mit adaptiertem Marumi Achromat 5x. So ist ein Stack aus 8 Einzelaufnahmen entstanden und ich freue mich sehr, dass das Bild zu einem der drei Besten für Monat April juriert wurde.“

Und noch ein 1. Platz  für Franz Rivinius mit „Ohne Titel“

Franz Rivinius: „Entstanden ist das Bild bei einem Urlaub in Rom, nachdem ich des Öfteren gesehen habe, wie wir Touristen (mich eingeschlossen) an solchen Bettlerinnen vorbeigehen. Man kennt das System, das dahintersteckt, aber trotzdem hat es mich für einen Moment nachdenklich gemacht und ich habe die Situation für mich festhalten wollen. Es hat mich gefreut, dass es auch in unserem Club Menschen gibt, denen es ähnlich geht.“


Der 2. Platz ging im April an Gisbert Groh mit „Plakatreste“

Gisbert Groh: „Die alte Plakatwand mit Resten von entfernten Werbeplakaten ist mir sofort aufgfallen. Von den vielen Möglichkeiten gab es für mich nur diesen einen Ausschnitt. Bearbeitet wurde nichts.“

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