Im Juli 2019 besuchte ich die Ausstellung „60 Jahre, 60 Bilder“ der Fotofreunde Homburg-Zweibrücken. Schnell kam ich mit den Mitgliedern des Vereins in Kontakt und Sandrino Luchini lud mich zu einem ihrer Clubabende ein. Fünf Wochen später war es dann soweit und ich nahm an meinem ersten Clubabend teil. Ich hatte keine Ahnung, was mich hier erwarten würde.

Fotos der Clubmitglieder wurden gezeigt, kritisiert und verbessert. Besonders gelungene Aufnahmen wurden natürlich auch gelobt. Naturaufnahmen, Portraits, Sport-, Akt- und Architekturbilder, um nur einige aufzuzählen. Das komplette Programm war vertreten und bei den Geschichten die zu jeder einzelnen Aufnahme erzählt wurden merkte ich, dass die Damen und Herren des Clubs vom gleichen Virus befallen waren wie ich. Von nun an war es klar, dieser Gruppe möchte ich angehören.

Zur Fotografie kam ich erst spät. Als stolzer Vater, stand ich an der Bande in der Zweibrücker Eishalle und wollte mit meiner kompakten Lumix Kamera die ersten Gehversuche meines Sohnes im Eishockeysport festhalten. Die Fotos die dabei entstanden waren grausam. Dies galt es nun zu verbessern. Es führte kein Weg an der Aufrüstung meines Equipments vorbei. Meine erste digitale Spiegelreflexkamera, eine Nikon D5100 wurde angeschafft. Ab diesem Zeitpunkt fotografierte ich alle Jugendspiele meines Sohnes für die Zweibrücker „Hornets“. Die Qualität der Fotos konnte ich ständig steigern, neue Objektive mussten her. Der Einstieg in Photoshop und Lightroom folgte. Über mehrere Jahre fotografierte ich für den EHC Zweibrücken die Regionalligaspiele und auch die Spiele des U16 Bundesliga Inlinehockey Teams „Saar Pirates“.

Nun hat der Counter meiner Kamera über 140.000 Auslösungen. Die Anschaffung einer neuen Kamera steht an, der Virus in mir ist immer noch aktiv.